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72 Stunden in Lübeck mit Krystian vom Nitsche

13. April 2021

Yoga, Coworking und gesundes Essen – all das wird im Nitsche vereint. Der Gründer Krystian nimmt euch mit auf ein verlängertes Wochenende in Lübeck.

Krystian und Shylin sind beim Reisen auf die Idee hinter dem Nitsche gekommen. (Foto: Julian Alm/ Imre Neufeld)

Am Zahn der Zeit

Das Nitsche in Lübeck hat ein einzigartiges Konzept. In dem Deli werden nicht nur kreative Bowls serviert, es gibt auch Yogakurse und Möglichkeiten für Coworking. Firmen können die Location mieten, um dort ihre Meetings und Seminare in einem besonderen Umfeld abzuhalten. Krystian und seine Frau Shylin sind beim Reisen auf die Idee hinter dem Nitsche gekommen. In Surf-Hotspots auf Bali und in Sri Lanka haben die beiden verschiedene Läden mit einem ähnlichen Konzept entdeckt und gedacht: So etwas brauchen wir auch in Lübeck! Letztes Jahr eröffneten sie das Nitsche im Herzen der Lübecker Altstadt und es war von Anfang an ein großer Erfolg.

Krystian ist in Lübeck geboren und aufgewachsen und kennt alle Ecken in der Stadt. Der 37-Jährige nimmt euch mit auf ein verlängertes Wochenende in der Hansestadt.

Was kann man in Lübeck in 72 Stunden erleben?

Im Nitsche könnt ihr in einem gemütlichen Umfeld arbeiten und schmackhafte Bowls essen. (Foto: Julian Alm/ Imre Neufeld)

Freitag

Die erste Station des Wochenendes in Lübeck ist das Nitsche. Hier könnt ihr eine Runde Yoga machen und danach eine schmackhafte Bowl essen. Nach dem leckeren Mittagessen geht es direkt um die Ecke zur Eisdiele Soulmade. Der Laden hat schon Preise gewonnen und ist deutschlandweit für seine Eiskreationen bekannt. Beide Locations befinden sich in der Fleischhauerstraße, die sich in den letzten Jahren zu einer hippen Ecke entwickelt hat.

Nach den verschiedenen Leckereien steht ein langer Altstadtbummel an. Die Lübecker Altstadt ist auf einer Insel gelegen, die 1987 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Krystian empfiehlt euch, einfach zu Fuß durch die Gassen zu schlendern und euch einen Blick über die Stadt zu verschaffen. Vor allem in den Hinterhöfen gibt es einiges zu entdecken.

Zum Abendessen geht es in das Restaurant La Vigna, das mit guter italienischer Küche und einer einzigartigen Location überzeugt. Für den Aperitif nach dem Essen kann euch Krystian die Bar Sternschnuppe empfehlen, bei der es eine große Gin Tonic Auswahl gibt. Alternativ könnt ihr auch für ein gemütliches Bierchen die Bar Kadinsky ansteuern, die sich direkt daneben befindet.

Das Holstentor ist eines der Wahrzeichen Lübecks. (Foto: Achim Scholty / Pixabay)

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Samstag

Der zweite Tag in Lübeck startet auf dem Markt am Brink. Der Wochenmarkt liegt außerhalb der Altstadtinseln und ist samstags Treffpunkt der Lübecker*innen. Beim One Fairtrade Kaffeewagen, einem umgebauten VW-Bus, gibt es schmackhaften Kaffee und besonderes portugiesisches Gebäck. Denen, die direkt herzhaft in den Tag starten wollen, empfiehlt Krystian ein frisches Brötchen mit gebratenem Hering von einem der Händler*innen auf dem Markt.

Nach dem gemütlichen Morgen am Wochenmarkt geht es an den Strand. Hier empfiehlt euch Krystian, entweder den Strand in Travemünde oder in Scharbeutz. Wer ein bisschen mehr Action will, sollte den Strand in Scharbeutz ansteuern. Hier warten mehrere Strandbars und Volleyballfelder auf euch. Der Strand in Travemünde ist ein bisschen gemütlicher und liegt ein wenig näher am Lübecker Stadtkern. Krystian legt euch ans Herz, auf jeden Fall mit dem Zug zu fahren, um eine ewige Parkplatzsuche zu vermeiden. Vom Lübecker Hauptbahnhof seid ihr circa 15 bis 20 Minuten unterwegs.

Der Strand in Travemünde ist definitiv eines der Highlights am Wochenende in Lübeck. (Foto: Strandbutler / Pixabay)

Wieder zurück in Lübeck, empfiehlt euch Krystian zum Abendessen das Restaurant Fangfrisch. Entweder setzt ihr euch in das Fischrestaurant oder ihr holt euch Fish and Chips zum Mitnehmen und macht es euch auf dem Drehbrückenplatz gemütlich, der direkt gegenüber des Restaurants liegt. Hier könnt ihr wunderbar den Sonnenuntergang über Lübeck genießen.

Als Abendprogramm solltet ihr die Clemensstraße aufsuchen. Einst befand sich hier das Lübecker Rotlichtviertel, heute findet ihr dort etliche Bars und Clubs. Abends ist die Straße immer rappelvoll – es wird also keine fünf Minuten dauern bis ihr mit Lübecker*innen ins Gespräch kommt.

Die Hansestadt hat rund 217.000 Einwohner*innen. (Foto: Achim Scholty / Pixabay)

Sonntag

Der letzte Tag in Lübeck startet mit einem Frühstück in der CafeBar. Gestärkt geht es dann los die kulturellen Highlights in der Stadt besichtigen. Neben dem Holstentor solltet ihr auf jeden Fall die fünf Kirchen Lübecks abklappern. Laut Krystian sind alle einen Besuch wert, vor allem wenn ihr etwas über die Geschichte der Stadt lernen wollt.

Der nächste Spot am letzten Tag in Lübeck ist das Europäische Hansemuseum. In dem architektonisch einzigartigen Bau lernt ihr alles über das bedeutendsten Handelsnetzwerk des Mittelalters. Zum Abschluss des Wochenendes solltet ihr noch bei der Konditorei Uter vorbeischauen. Die besonderen Kuchenkreationen runden das Wochenende in Lübeck kulinarisch ab.

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Die insgesamt sieben Türme der fünf Kirchen prägen die Lübecker Stadtsilhouette. (Foto: Achim Scholty / Pixabay)

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