Fible

72 Stunden in Innsbruck mit Slackliner Marius Kitowski

28. Juli 2021

Marius Kitowski ist seit 2016 deutscher Meister im Slacklinen. Er lebt in Innsbruck und zeigt euch für ein verlängertes Wochenende seine Lieblingsecken in der Gegend.

Der professionelle Slackliner trainiert achtmal in der Woche.

Slackliner mit Leidenschaft

Für seine Passion braucht Marius nicht viel: Eigentlich nur eine Slackline und zwei Bäume oder andere Befestigungspunkte, zwischen denen sie gespannt werden kann. Marius kommt ursprünglich aus Rosenheim und lebt seit 2015 in Innsbruck. Er war früher Leistungsschwimmer, irgendwann zeigte ihm sein Nachbar dann das Slacklinen und er war sofort begeistert. Seit 2014 betreibt er den Sport professionell. Der 25-Jährige trainiert achtmal in der Woche. Dass sich das harte Training auszahlt, wird anhand seiner Erfolge deutlich: Seit 2016 ist er durchgehend deutscher Meister, seit 2017 österreichischer Meister, 2019 wurde er bei der Europameisterschaft vierter und bei der Teamweltmeisterschaft fünfter.

Marius befindet sich in den Endzügen seines Studiums in Innsbruck und hat euch ein ganz besonderes Wochenende in der österreichischen Stadt zusammengestellt.

Was kann man in 72 Stunden in Innsbruck erleben?

Am abhängen: Marius beim Slacklinen über einen Fluss.

Freitag

Der erste Tag des ereignisreichen Wochenendes beginnt in der Area 47 – dem größten Outdoor-Freizeitpark Österreichs. Er befindet sich im Ötztal, circa 50 Kilometer von Innsbruck entfernt. Die Area 47 ist der perfekte Ort für alle Adrenalinjunkies. Ihr könnt hier klettern, Bungee-Jumping betreiben, raften, wakeboarden, mountainbiken und noch vieles mehr. Natürlich gibt es auch die Gelegenheit zwischendurch im schönen Bergpanorama zu entspannen und die Sonne zu genießen.

Das Restaurant in der Area 47 kann euch Marius besonders empfehlen. Ihr könnt euch hier also mit einem leckeren Abendessen nach dem actionreichen Tag belohnen. Mit etwas Glück legt Freitagabend hier noch ein DJ auf. Übernachten könnt ihr entweder in einer Blockhütte in der Area 47 oder ihr fahrt abends noch nach Innsbruck, wo euch Marius das Hotel Nala ans Herz legt. Wenn ihr mit dem Camper unterwegs seid, könnt ihr den Campingplatz Stigger in Völs ansteuern.

In der Area47 könnt ihr natürlich auch Slacklinen.

Diese Tour in fible entdecken

Samstag

Am zweiten Tag des Wochenendes in Innsbruck ist frühes Aufstehen angesagt. Ihr solltet am Freitagabend also nicht zu spät ins Bett gehen. Ihr wandert früh morgens zum Sonnenaufgang auf die Nockspitze in den Stubaier Alpen. Der perfekte Start in den Tag.

Die Nockspitze in den Stubaier Alpen ist 2404 Meter hoch. (Foto: Alin Andersen / unsplash)

Nach der Wanderung wieder in Innsbruck angekommen geht es erst einmal zum Frühstücken in das Kaffeehaus Brennpunkt. Es ist eines von Marius Lieblingscafés in der Stadt. Gestärkt, geht es dann Innsbruck erkundigen. Marius empfiehlt euch, einfach durch die Altstadt zu schlendern, in der ihr einiges entdecken könnt. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeit ist beispielsweise die Triumphpforte, ein Triumphbogen aus dem 18. Jahrhundert. Bei eurem Stadtbummel solltet ihr außerdem auf jeden Fall den Landhausplatz ansteuern, an dem ihr gemütlich verweilen könnt. Der Platz ist der Treffpunkt von zahlreichen Skater*innen, denen ihr beim Tricks machen zuschauen könnt.

Zum Abendessen gibt es die beste Pizza der Stadt – zumindest, wenn es nach Marius geht. Diese bekommt ihr in der Trattoria Due Sicile. Um den ereignisreichen Tag noch bei dem einen oder anderen Bier ausklingen zu lassen, könnt ihr anschließend noch die Bar Jimmy’s aufsuchen.

Die Triumphpforte solltet ihr auf jeden Fall bei einem Besuch in Innsbruck gesehen haben. (Foto: Wallerie Paulaharju / Pixabay)

Sonntag

Der letzte Tag des Wochenendes in Innsbruck beginnt wieder sportlich: Es geht auf zur Nordkette. Entweder lauft ihr zur Gebirgskette hoch oder ihr fahrt gemütlich mit der Bahn. Oben angekommen, könnt ihr ein bisschen durch die schönen Berge laufen und den gigantischen Blick über Innsbruck genießen.

Hoch hinaus: Der Blick von der Nordkette auf Innsbruck.

Wieder im Tal in der Stadt angelangt, empfiehlt euch Marius das Café Hitt und Söhne. Hier gibt es wunderbaren Kaffee und schmackhafte Gerichte – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Nachmittags geht es in den Innsbrucker Slackline-Park, wo ihr euch ein bisschen an dem Sport von Marius ausprobieren könnt. Wenn ihr genug von sportlicher Betätigung an diesem Wochenende habt, könnt ihr alternativ den Alpenzoo aufsuchen, in dem ihr circa 2000 Tiere aus dem Alpenraum beobachten könnt.

Zum Abendessen am letzten Tag in Innsbruck wartet ein ganz besonderes kulinarisches Highlight auf euch: das Restaurant Woosabi. Hier bekommt ihr asiatische Fusionsküche mit europäischem Touch. In der Bar Moustache könnt ihr das Wochenenden nach dem Essen noch gemütlich bei einem Drink ausklingen lassen.

Im Alpenzoo findet ihr die größte Sammlung an Wildtieren aus dem Alpenraum.

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